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Remote-Work-Start-Checkliste
Checkliste für den erfolgreichen Start ins Remote-Arbeiten — Technik, Recht, Organisation.
Der Wechsel ins Remote-Arbeiten ist mehr als nur den Laptop aufklappen. Ohne Vorbereitung drohen technische Pannen mitten im Videocall, Rückenschmerzen vom Küchenstuhl und rechtliche Stolperfallen, die teuer werden können.
Über 40 Punkte von Equipment über Internetabsicherung bis Arbeitsrecht — alles, was vor dem ersten Remote-Tag geklärt sein sollte. Die als „Wichtig" markierten Punkte haben Priorität.
Ausdrucken, abhaken, remote starten. Bei neuem Setup zurücksetzen und nochmal durchgehen.
0/48 erledigt
💻 Technik & Equipment(0/8)
🌐 Internet & Konnektivität(0/6)
🔧 Software & Tools(0/8)
🪑 Arbeitsplatz-Ergonomie(0/7)
📋 Rechtliches & Finanzen(0/6)
📅 Routinen & Produktivität(0/7)
💬 Kommunikation im Team(0/6)
💡 Tipps für den Remote-Work-Start
- • Investiere zuerst in Stuhl und Internet — alles andere kann später kommen
- • Teste dein komplettes Setup vor dem ersten echten Arbeitstag mit einem Freund per Videocall
- • Richte dir ein festes Morgenritual ein, um den „Arbeitsmodus" zu aktivieren
- • Trenne Arbeits- und Privatbereich so gut es geht — selbst ein Raumtrenner hilft
- • Plane jede Woche mindestens einen sozialen Termin außerhalb der Wohnung ein
Frequently Asked Questions
Was brauche ich mindestens, um remote zu arbeiten?
Ein leistungsfähiger Laptop, stabiles Internet (mindestens 50 Mbit/s), ein gutes Headset mit Noise Cancelling und ein ergonomischer Arbeitsplatz sind das absolute Minimum. Dazu kommen Kommunikations-Tools wie Slack oder Teams und ein Passwort-Manager.
Wie schnell muss mein Internet für Remote Work sein?
Mindestens 50 Mbit/s im Download. Für regelmäßige Videocalls empfehlen sich 100 Mbit/s. Wichtig: Auch der Upload zählt — mindestens 10 Mbit/s für stabile Videoqualität. Ein Backup über mobilen Hotspot ist Pflicht.
Ist Remote Work steuerlich absetzbar?
Ja, die Home-Office-Pauschale beträgt 6 Euro pro Tag (max. 1.260 Euro/Jahr). Wer ein separates Arbeitszimmer hat, kann unter Umständen die tatsächlichen Kosten absetzen. Am besten den Steuerberater fragen.
Wie verhindere ich Isolation im Home-Office?
Plane bewusst soziale Kontakte ein: virtuelle Kaffeepausen, regelmäßige Team-Meetings mit Kamera, Co-Working-Spaces besuchen oder Lunch-Walks mit Freunden. Isolation ist das größte Risiko bei Remote Work.
Brauche ich eine schriftliche Vereinbarung mit meinem Arbeitgeber?
Unbedingt. Eine Remote-Work-Vereinbarung regelt Arbeitszeiten, Erreichbarkeit, Datenschutz, Kostenübernahme für Equipment und Versicherungsschutz. Ohne schriftliche Vereinbarung riskierst du Probleme bei Unfällen oder Datenschutzvorfällen.
Welche Ergonomie-Fehler sind am häufigsten im Home-Office?
Die drei häufigsten Fehler: Monitor zu niedrig (Nackenschmerzen), kein richtiger Bürostuhl (Rückenschmerzen) und fehlende Pausen (Augen- und Gelenkprobleme). Ein höhenverstellbarer Schreibtisch und ein guter Stuhl sind die wichtigste Investition.